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Briefe

wortgebrauch zum Thema „Briefe“

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Ekdahl entführt!

Sonderbericht

Von den Chinesen, von Uganda
oder von der fiesen Amanda
wurde Ekdahl — schwupps — entführt
Und man hat ihn angerührt!

Mit der Post kam nun ein Zeh
Abgeschnitten (das tut weh)
Unklar ist das Tatmotiv
Hier kommt der Erpresserbrief:

     "4 Millionen, ohne Nummer
     Oder Gold (nicht wieder Hummer!)
     Alles zahlen! Nix Polente!
     Ekdahl sehr schnell Pekingente"

Man ist hier sehr reserviert
Ekdahl wird wohl füsiliert

Zur Lage

Leider kann ich nicht viel schreiben
(bei der Sonne: draußen bleiben!)
Federball und nackte Füße
und zum Knutschen meine Süße

Doch das Knutschen hat jetzt Pause
denn der Schatz ist aus dem Hause
(einen Heimatfront-Bericht
gibt's im folgenden Gedicht)

Lieber Rudolf Scharping

Rudolf, ich sag' einfach 'Du'
wir klären das hier auch im Nu
Die Sache mit dem Kosovo
und diesem Zetermordio

Du hast doch immer schön gedeckt
was mancher da an Blut geleckt
Im Boden haben wir begraben
was Albaner gehäutet haben

Ich bin ein Mensch mit viel Geduld
Doch Rudolf – so eine Sündenschuld!
Es wird nun langsam höchste Zeit
für einen Strick und Tapferkeit

Im Spital im Wallis

Schwester Vera wechselt nicht nur den Verband
Sie verkauft auch „Träsch“ – einen Tresterbrand
Jetzt saufen wir in der Cafeteria
vom Spital Sta Maria
bei einem Schweizer Menü
(Wurst und Käsefondue):
Die Gallenblase, der Mann ohne Nase
und ich (das mit der Nase ist fürchterlich!)

Zermatt zerknirscht

Gerade aus der Schweiz zurück
Das Matterhorn bringt mir kein Glück
Doch morgen mehr
(Der Gips ist schwer!)

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