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Barmbek

wortgebrauch zum Thema „Barmbek“

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Gina

Der neue Priester war auf einem spannenden Konzil
Er predigte am Sonntag gleich in einem neuen Stil

"Was Gina aus Hannoversch Münden
beichtete, will ich verkünden
Dass der Herrgott ihr verzeihe!"
(Stöhnen, seitlich, 4.Reihe)

"Die Familie Amelung
weiß nichts von der Abtreibung
Gina hat schon mancherlei …"
(4. Reihe: Schlägerei)

Leider war die Predigt — wohl wegen der zwei Toten —
vorläufig die Letzte. Und Beichten ist verboten

Besuch

Ich blättere in aller Stille
in der 'Omnibuspostille'
Endlich wieder 'was zu lesen!
(Drückerjungs sind dagewesen)
Radio hab' ich verscheuert
Presse hat sich doch verteuert

Der Betrug

Wir hatten grade Früchte auf dem Wochenmarkt erworben
da ist der alte Apfelmann am Herzinfarkt gestorben
Wie er – der Länge nach – auf Jonagold und Jamba schlug
bemerkte ich – mit Schrecken – seinen Wechselgeldbetrug
„8 Cent her, aber dalli! Hier bescheißt man nicht, du Schuft!“
Er griff noch in die Kasse, war ganz rot und rang nach Luft

Oh, Morgenduft und Cox Orange, wie ist die Welt verdorben
(der Apfelmann ist – schuldbewusst – am Ort der Tat verstorben)

Ostergedicht II: Nougat

Jedes Jahr schlag' ich mich besser
bei der großen Rauferei
Doch Vincenzo zog das Messer
Jetzt hat er das letzte Ei

Der Perserkater

Heute Nacht so gegen drei
(ich knutsche grad' im Traum)
da weckt mich wilde Schreierei
Der Perser! Aus dem Apfelbaum!

Ich springe auf. "Das Messer her!
Und halt' mich nicht zurück!
Von nun an stört uns nimmermehr
die Katze und ihr Minneglück!"

Hinaus in aller Herrgottsfrühe
"Perser, spüre meinen Hass!"
Das Fällen machte keine Mühe
("Komm schon, Wotan, fass'!")

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